Deutsches Museum virtuell

Deutsches Museum virtuell
Interactive Design

Das größte Technik- und Naturwisseschaftsmueum der Welt, das Deutsche Museum, beginnt im Oktober 2015 mit seiner Modernisierung. In zwei Abschnitten werden das Museum und viele Ausstellungen von Grund auf erneuert. Gleichzeitig bedeutet dies, dass die Ausstellungen, welche Besucher über Jahre hinweg kennen und schätzen gelernt haben, in ihrer jetzigen Form nicht mehr wiedereröffnet werden.

Das Münchener Startup NavVis hat mit einem Trolly einen Großteil der Ausstellungen auf der Museumsinsel in 3D erfasst. Daraus sind virtuelle Räume entstanden, in denen sich der Besucher frei bewegen kann.

Wir haben darauf aufbauend das Projekt Deutsches Museum virtuell entwickelt, über das sich das Museum im Browser erkunden lässt. Über eine einfache Bedienlogik lassen sich 15 Ausstellungebereiche gezielt ansteuern und erkunden.

In den drei Ausstellungen Schifffahrt, Luftfahrt und Raumfahrt wurden die virtuellen Ansichten mit Audioguides des Deutschen Museums kombiniert. Der Besucher wird hierbei automatisch durch die Ausstellungen geführt und hört, passend zum jeweilig sichtbaren Exponat, eine Erklärung. Dadurch wird der „virtuelle Besuch” im Deutschen Museum zu einem interaktiven Erlebnis und die Geschichte der Ausstellungen werden lebendig präsentiert.

Das Projekt ist eingebunden in die Digitalisierungsoffensive des Deutschen Museums.

 

Ausstellungen bleiben virtuell konserviert

„Sie können zwar die Tante Ju oder das Mondauto bis 2019 nicht mehr hier auf der Museumsinsel besuchen, dafür aber auf der ganzen Erde – und dazu brauchen Sie nur einen Computer. Wir sorgen mit dem Digitalisierungsprojekt dafür, dass diese Ausstellungen sichtbar und erlebbar bleiben – und öffnen sie gleichzeitig für Besucher aus vielen Ländern, denen eine Reise nach München nicht möglich ist. Für uns ist das ein ganz wichtiger Schritt.“ — Generaldirektor Wolfgang M. Heckl

Mobile Optimierung

„There is no Mobile Web. There is only The Web” — Stephen Hay

Die 15 Ausstellungsbereiche lassen sich selbstverständlich auch bequem über ein Tablet erkunden.

Visuelle Eindrücke gepaart mit Audio

Position und Kameraperspektive werden in den Ausstellungen Schifffahrt, Luftfahrt und Raumfahrt auf Wunsch automatisch durch die Audio Guides gesteuert. Eine einblendbare Playlist zeigt dabei die nächsten Positionen innerhalb der Ausstellungen an.

Storytelling im digitalen Deutschen Museum

Für uns stand bei der Umsetzung besonders die einfache Navigation und das digitale Erlebnis der Benutzer im Vordergrund. Daher haben wir besonderen Wert darauf gelegt, dass der Besucher in die Welt des Digitalen Museums eintauchen kann. Durch die Verbindung von visuellen Eindrücken der 3D Welten und gesprochenen Erklärungen entsteht ein immersives Erlebnis.